24. August 2022 – Wir haben den Jackpot geknackt

Heute brach nun der letzte Tag in Amerika an und wir verabschiedeten uns von den vielen Autobahnen in L.A. und düsten auf einer letzten Fahrtstrecke nach Las Vegas. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn der Urlaub endet. Für den letzten Tag bzw. Abend in Las Vegas hatten wir uns noch einiges vorgenommen, wozu natürlich auch das Knacken eines Spielautomaten-Jackpots gehörte. Also schnell ab nach Las Vegas. Noch ein letztes Mal die Joshua Tree Bäume bewundern und diese unendliche Weite, die uns die meiste Zeit durch Amerika begleitet hat. Auch gab es ein letztes Gewitter mit Blitzen und reichlich Regen. Wenn nochmal jemand behauptet, dass es in der Wüste nie regnet, habe ich nun reichlich Beweise dagegen. Ich schätze, wir haben hier mehr Regen gesehen als die Daheimgebliebenen.

Dieses Mal nächtigten wir im New York New York, wieder ein geiles Hotel mit so vielen kleinen Details, die einen an New York erinnern und so vielen Spielautomaten. Aber ich löse erst später auf, wie das mit unserem Jackpot-Gewinn war. Denn zuerst ging es ohne Erfolg zocken. Wir verloren gnadenlos unseren Einsatz und trösteten uns mit dem Glück in der Liebe. Neben all diesen Automaten hat das New York New York auch noch ein besonderes Highlight, den Rollercoster um das ganze Gebäude. Da Georg hierfür noch zu klein war, zogen Swen und Pini alleine zur Achterbahn und ich zog mit Georg in das Kinder-Spiele-Paradies mit hunderten Automaten. Hier konnte sich endlich auch Georg austoben und Geld verzocken, denn im Casino werden alle Kinder gnadenlos rausgeschmissen. Nicht einmal für ein Foto dürfen sie sich an einen Automaten setzten. Pädagogisch richtig, aber für mein Fotoalbum eher fragwürdig.
Irgendwann kamen die Achterbahnfahrer wieder mit den Worten, wir haben mal noch eine Runde gebucht. Dieses Mal musste ich mit, denn laut Ihrer Aussage war es die beste Achterbahn ever. Und mein Blog heißt ja nicht umsonst, wie er heißt, also los gehts. Und ja, es war genial mit mehreren steilen Abfahrten und Loopings ging es rasant um das ganze Hotel. Es hat sich wirklich gelohnt.

Danach ging es erst einmal ab auf den Strip und die Ecken abklappern, wo wir noch nicht waren. Dazu zählte natürlich auch der riesige M&M’s-Store mit der riesigen Auswahl an gefüllten bunten Schokokugeln. Auch wir kamen nicht umhin, uns eine individuelle Tüte zusammenzustellen, die wir seitdem futtern. Weiter ging es vorbei an Paris, Paris und all den anderen Hotels. Am LinQ machten wir für ein letztes Fastfood-Erlebnis halt und ich schwöre, dass nächste halbe Jahr gibt es weder Burger, noch Pommes, noch sonstiges Fastfood. Ich brauche dringend Salatblätter und echtes Vollkornbrot.

Beim Verlassen des Restaurants fiel uns ein großer Automat auf, den wir sofort inspizieren mussten. Zum Glück, wie sich rausstellen würde. Es war ein riesiger Kuchenautomat, wo man Stücke für 1-2 Fussballmanschaften ziehen konnte. Plötzlich wurden wir angesprochen und unsere Kellnerin von gerade eben stand neben uns und reichte uns unsere M&M-Tüte, die wir offensichtlich vergessen hatten. Dies ist der Beweis, dass ordentlich Trinkgeld geben durchaus Sinn macht. Denn ich schätze, ohne Trinkgeld hätte sie uns nicht draußen auf dem Strip gesucht, geschweige denn gefunden. So hatten wir unsere Süßigkeiten zurück und waren happy.

Unser abendliches Ziel war der Strat-Tower mit den Thrill-Rides auf der Plattform ganz oben. Laut Internet braucht man für die gesamte Strecke eigentlich nur 1 Stunde. Aber irgendwie zog sich der Strip ins Unendliche und wir kamen erst gegen 21 Uhr am Tower an. Dort ging es in luftige Höhe und das im doppelten Sinn, denn es war extrem windig. Die Sicht über Las Vegas war so lala, da es extrem dunstig war und wir hatten auch keinen Mut mehr für die Actionabenteuer auf diesem Turm. Einen Adrenalinkick hätten wir sicherlich bekommen, aber was sollte noch kommen, wo wir doch heute die beste Achterbahn ever schon gefahren waren.

Da der Strat genau am gegenüberliegenden Ende von unserem Hotel stand und wir schon 15.000 Schritte auf der Uhr hatten, gönnten wir uns eine kurze Taxifahrt zumindest bis zum Ceasars Pallace. Der Taxifahrer war recht kommunikativ und empfahl Swen, das nächste Mal einen Militärhubschrauber zu mieten und mit dem Maschinengewehr auf Berge zu schießen. Offensichtlich alles möglich und buchbar hier in dieser verrückten Stadt. Der Taxifahrer hatte wohl aufgrund unserer Zieladresse den falschen Eindruck von unserem Portemonnaie. Wir jedenfalls taten nur so, als würden wir in Ceasars gehen und schlenderten weiter für eine letzte Fontainenshow am Bellaggio, einen letzten Blick auf Paris und den anschließenden Heimweg.

Und ja, wir haben im Casino nochmals gezockt und doch alles Geld verloren. Dennoch haben wir den Jackpot geknackt, denn wir schätzen uns so glücklich und dankbar für diesen unglaublichen Urlaub. Er war unglaublich schön, aufregend, entspannt, spannend, kurzweilig und sehenswert. Wir haben so eine Tradition am letzten Urlaubstag, dann fragen wir uns gegenseitig, was unser schönstes Erlebnis im Urlaub war. Dieses Mal mussten wir die Frage ändern in:

„Was waren Eure Top 10 der schönsten Erlebnisse im Urlaub?“

Und selbst da mussten wir uns teilweise einschränken, denn es gab so viele unglaubliche Erlebnisse, die wir gemeinsam teilen durften. Zum Abschluss teile ich nochmal meine schönsten Bilder aus den letzten 18 Tagen. Danke, dass ihr mitgereist seid und fleissig gelesen habt. Ich hoffe, es hat Euch auch etwas Spaß gemacht und dem ein oder anderen haben wir vielleicht Lust gemacht, uns nachzureisen. Über ein Feedback würde ich mich sehr, sehr freuen.

3 Kommentare zu „24. August 2022 – Wir haben den Jackpot geknackt

Gib deinen ab

  1. Deine Geschichten und Bilder sind genauso kurzweilig und spannend, wie euer erlebtes. Man fiebert schon der nächsten Geschichte entgegen, bevor man die letzte zu Ende gelesen hat.
    Guten Heimflug.
    L. G. Kerstin

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Urlauber,

    ich weiß, heute seit ihr wieder zurück daheim.
    Ich habe eure Reise begleitet und fand die Gegend/Natur atemberaubend. Durch deine Schreibweise musste ich immer wieder schmunzeln. Diese Reise und Erlebnisse werden euch noch lange in Erinnerung bleiben. 🙂

    Nun freut euch wieder auf das eigene Reich mit trockenen Zimmern…..

    Bis bald Susan

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: